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Aluminium - unser Werkstoff für die Zukunft

 

         
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Der größte Teil unserer Plattenaufhänger-Produkte besteht aus Aluminium und das aus gutem Grund, denn Aluminium ist:

  • leicht und gleichzeitig sehr stabil,
  • preisgünstig und unendlich oft recycelbar,
  • vielseitig und sehr gut zu bearbeiten,
  • energiesparend bei Herstellung, Verarbeitung und Transport,
  • in Innenbereichen und Außenbereichen langfristig einsetzbar.
     

Die nachfolgenden Informationen sind Auszüge aus Veröffentlichungen des GDA (Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.). Quelle: http://www.aluinfo.de/recycling.html

 
 

 

 

 
 

Nachhaltigkeit


Die deutsche Aluminiumindustrie ist bei dem Themenkomplex Nachhaltigkeit und dessen Umsetzung einer der aktivsten Branchen. Sie setzt nicht nur auf Unternehmensebene, sondern auch im Rahmen ihrer Verbandsarbeit wichtige Akzente. Unterstützt wird dies durch die Eigenschaften des Werkstoffs Aluminium, der die Grundlage bietet, eine nachhaltige, kreislauforientierten und ressourcenschonende Wirtschafts- und Nutzungsweise umzusetzen.
 
 

 

 

 
 

Mehr als Umweltschutz


In Fragen der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und anderer ökologischer „Footprints“ kann das Leichtgewicht Aluminium eine hervorragende Leistungsbilanz vorweisen. Dabei wird die Ressourceneffizienz von Produkten erst richtig deutlich, wenn der gesamte Lebenszyklus betrachtet wird – von der Metallgewinnung über die Verarbeitung zu Halbzeugen und Endprodukten bis hin zu Nutzung und dem Recycling.

Im Gegensatz zu anderen Werkstoffen kann Aluminium ohne Qualitätseinbuße immer wieder aufs Neue für hochwertige Produkte eingeschmolzen werden. Ein qualitativer Unterschied zu Primärmetall aus dem Erz Bauxit besteht nicht. Dies schont Primärrohstoffe für den Bedarf künftiger Generationen. Es wundert daher nicht, dass Drei Viertel des jemals produzierten Aluminiums heute noch immer im Einsatz sind.

Auf Produktebene trägt Aluminium entscheidend zum Klimaschutz bei. In Pkw und Nutzfahrzeugen führt der Einsatz von leichtgewichtigen Aluminiumbauteilen nachhaltig zur Verringerung verkehrsbedingter Klimabelastungen.

Dabei sind Aspekte wie Komfort, Sicherheit und Design ebenso zu berücksichtigen. Denn Nachhaltigkeit ist auch Umweltschutz und Ressourceneffizienz, aber auch Wirtschaftlichkeit und gesellschaftlich relevante Aspekte.

 
 

 

 

 
 

Zunehmendes Recycling von Aluminium


Mit rund 700.000 Tonnen gehört die deutsche Aluminiumrecyclingindustrie zu den Spitzenreitern in Europa. Hinzu kommen Recyclingquoten von teils über 90 % und eine äußerst energie- und ressourcenschonende Wiederaufbereitung.

Gerade in Rohstoff armen Ländern wie Deutschland gewinnt das Recycling mehr und mehr an Bedeutung. Doch neben dieser volkswirtschaftlichen Dimension bietet das Recycling von Aluminium auch ökologische und ökonomische Vorteile. Das Recycling von Aluminium benötigt nur 5% der Energie, die zur Herstellung von Primäraluminium benötigt werden. Darüber hinaus werden durch das Recycling Emissionen reduziert. Gerade im Verpackungsbereich ist Deutschland Recyclingweltmeister. Denn in Deutschland werden alle Verpackungen ob Aluminiumdose oder –folie dem Recycling zugeführt – aus den gebrauchten Produkten wird neues Aluminium, das zur Herstellung neuer, hochwertiger Produkte verarbeitet wird. Dennoch Recycling nur am Beispiel der Optimierung des Energiebedarfs festzumachen, greift zu kurz. Recycling spart Ressourcen, entlastet die Deponien, reduziert Emissionen. Kurz um - Recycling lohnt sich für die Umwelt.

In Deutschland wird mittlerweile inzwischen mehr Aluminium aus dem Kreislauf gewonnen als über den primären Bereich. Dadurch wird die Ökobilanz von Aluminiumprodukten hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen, Emissionen, Rohstoffverbrauch und Entsorgung optimiert. Die Recyclingrate beträgt im Verkehrssektor über 90 %, im Bausektor über 95 % und in der Verpackung rund 90 %!

Dies zeigt auf, dass sich die Vorteile des Werkstoffes durch einen nahezu unbegrenzten Lebenszyklus Jahr für Jahr für Mensch und Umwelt zunehmend auszahlen.

 
 

 

 

 
 

Kontinuierliche Senkung des Energiebedarfs


Die Aluminiumindustrie hat den Energieverbrauch ihrer Produktionsprozesse erfolgreich reduziert. Gerade die Primäraluminiumproduktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie es die Aluminiumindustrie versteht, ökonomische und ökologische Ziele in Einklang zu bringen.

Waren 1950 noch 21 kWh Strom notwendig, um 1 kg Aluminium zu erzeugen, sind dies heute in neueren Anlagen aufgrund verfahrenstechnischer Verbesserungen nurmehr 13 kWh. Alle Möglichkeiten, den Energieaufwand weiter zu senken, werden genutzt.

Stillstand kann sich eine moderne Industrie auch in anderen Produktionsschritten nicht leisten. Daher steht der Energieaufwand auch bei der Produktion von Aluminiumhalbzeug oder Folien ständig auf dem Prüfstand. "Contineous Improvement" steht auch hier für eine kontinuierliche Reduzierung des Energiebedarfs.

 
 

 

 

 
 

Maßnahmen zur Schadstoffreduktion


Folgende Maßnahmen haben beispielsweise dazu beigetragen, die Schadstoffemissionen drastisch zurückzuführen:

  • Die Weiterentwicklung der Ofentechnologie bei der Schmelzflusselektrolyse
  • Die Optimierung der Prozesssteuerung sowie die Qualitätskontrolle aller eingesetzten Materialien
  • Moderne Filtertechnologien in Produktions- und Verarbeitungsbetrieben, die die emittierten gas- und staubförmigen Fluoride in der Primäraluminiumindustrie zu 99% auffangen
  • Die Erfassung von Filterstäuben beim Recycling von Aluminiumschrotten
  • Die High-Tech-Behandlung der Abgase von Recyclinganlagen
  • Die Abwasseraufbereitung, die es ermöglicht das Wasser kontinuierlich im Kreislauf zu führen.
 
 

 

 

 
 

Ganzheitlichkeit gegen "Tunnelblick"


Die Aluminiumindustrie begleitet Ökobilanzprojekte wissenschaftlicher Institutionen wie auch von Kunden. Sie trägt damit zu einer Versachlichung von oftmals emotional und politisch kontrovers geführten Umweltdiskussionen bei. Ökobilanzen, Stoffstromanalysen und Öko-Audits beleuchten jedoch nur einen Teilaspekt der Wirklichkeit. Die Identifizierung möglicher Be- und Entlastungspotentiale ist im Einklang mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit immer in gleichem Ausmaß um sozio-ökonomische Aspekte zu ergänzen. Dabei ist der Nutzung eines Produktes und dem Konsum eine wichtige Rolle zugedacht.